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Warum  La Picassola?

Das Concertino von Erwin Schulhoff regte uns dazu an, das in seiner Besetzung ungewöhnliche Trio La Picassola zu gründen. Der Name setzt sich aus jeweils drei Buchstaben der Instrumente (Piccolo, Kontrabass, Viola) zusammen und enthält auch zufällig den Namen des berühmten Malers Pablo Picasso. Immer wieder finden sich Komponisten, die sich sowohl der Besetzung als auch des Namens wegen inspiriert fühlen, für das Trio auch nach Bildern von Picasso neue Musik zu schreiben.

 

Aktuelle Mitglieder

 

Cornelia Thorspecken, Flöte, studierte bei Prof. Joachim Starke an der Musikhochschule Mannheim und bei Andre Jaunet und William Benett an der Musikhochschule Freiburg. Weitere Akzente ihrer künstlerischen Ausbildung setzten Peter-Lukas Graf, Karl-Heinz Zöller, Geoffrey Gilbert und Robert Dick.

Cornelia Thorspecken ist Flötistin am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und Dozentin an der Musikakademie Wiesbaden.

Ihre vielseitige kammermusikalische Tätigkeit umfasst Konzerte und Meisterkurse im In- und Ausland, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, u. a. für Deutsche Welle, den HR und 3sat, sowie mehrere CD-Produktionen bei Bayer-Records ("Begegnung mit Japan", "Der ferne Spiegel", "Die verlorene Generation" für Flöte und Klavier, sowie "Rosa Klassik" - Salonmusik).

2001 gründete Cornelia Thorspecken das Trio La Picassola. Sie ist die Ansprechpartnerin des Ensembles.

 

Dorothea Galler, Viola, studierte bei Prof. Thomas Riebl an der Universität "Mozarteum" in Salzburg sowie bei Prof. Hartmut Rohde und Prof. Urs Stiehler am "Richard-Strauss"-Konservatorium in München.

Noch während des Studiums war sie als regelmäßige Aushilfe des Mozarteum-Orchesters Salzburg und auch als Substitutin an der Bayerischen Staatsoper in München und bei den Münchner Philharmonikern tätig. Seit Anfang 2005 ist Dorothea Galler als stellvertretende Solobratscherin am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden engagiert.

Als zeitweises Mitglied des ÖENM (Österreichisches Ensemble für Neue Musik) sammelt sie schon seit ihrer Studienzeit Erfahrungen mit zeitgenössischen Kompositionen, die für die Arbeit mit La Picassola wohl ähnlich förderlich sind, wie das von Kindesbeinen an gepflegte Kammermusikspiel im Streichtrio mit den eigenen Geschwistern.

 

Marco Tesei, Kontrabass, "Il Veneziano", wurde 1975 unter dem Schutz heiliger Violinen, dem Einfluss von Musiksternen, Harmonien und Dissonanzen in Ancona geboren. Sternzeichen "Violone", Liebhaber von zarten und kuscheligen Wohlklängen, galt Marco schon als Kind in seinem Wohnhaus als "il piu grande contrabbassista ". Seine Mutter nannte ihn "il piu bravo solista" und der Hausmeister meinte: "Du spielen gudd Gitarre".

Kontrabassist aus Leidenschaft und Familientradition - auch sein Vater und Opa hatten mit großen Möbeln zu tun - ist er seit 2006 am Mannheimer Nationaltheater engagiert. Er studierte drei Jahre Kontrabass an der Musikhochschule Nürnberg in der Meisterklasse von Professor Dorin Marc, im Jahre 2000 wurde "il piu bravo solista " 1. Preisträger beim internationalen Piazzolla-Wettbewerb.

Durch seine Engagements im Orchester des Staatstheater Nürnberg, der Essener Philharmoniker und des Staatstheater Wiesbadens lernte er gut deutsch. Er liebt es, den Kindern von seinem großen "Kuschelbär" zu erzählen und sie mit dem schönen Kontrabassklang zu verzaubern.

 

Wolfgang Vater, Moderator von La Picassola, ist Sänger, Schauspieler, Sprecher und Moderator in einer Person. Seinem Namen alle Ehre machend, hat er viel Erfahrung mit Kinderkonzerten und -theater. Er spielte im "Jim Knopf" "Lukas, den Lokomotivführer", den "Glatzen Peer" in "Ronja Räubertochter", den Papa von "Pippi Langstrumpf" und ... und ... und ...
Für das Staatstheater Wiesbaden schrieb er die "Zauberflöte für Kinder", in der er selbst den Papageno singt und eine Kinderfassung des Ballettabends "Dornröschen", außerdem moderiert er Kinderkonzerte.

Er studierte Gesang an der Musikhochschule Hannover, war dann an zahlreichen Opernhäusern engagiert (Bielefeld, Bonn, etc.), hat u.a. in Paris, Genua, Frankfurt, Berlin und Hamburg Opern und Konzerte gesungen und arbeitet seit 1991 am Staatstheater Wiesbaden.
Hier singt er in La Bohème, Rigoletto, Traviata, Land des Lächelns, Hoffmanns Erzählungen, Ritter Blaubart und vielen weiteren Produktionen.

Besonders gern entwickelt er eigene literarisch-musikalische Programme, z. B. Lesungen für das Wiesbadener Theater zum Thema Wagner, Kafka oder Kreisler und veranstaltet damit auch eigene Konzertreihen.

 

Gründungsmitglieder

 

Richard Weitz, Viola, studierte an der Folkwang Hochschule Essen, bei Prof. Madeleine Prager, Prof. Serge Collot und bei Prof. Johannes Lüthy an der Musikhochschule Karlsruhe.

Internationale Meisterkurse bei Prof. Bruno Giuranna, Prof. Hariolf Schlichtig und Prof. Diemut Poppen, sowie Kammermusikunterricht bei Prof. Jörg-Wolfgang Jahn, Aurèle Nicolet, Prof. Anton Steck (Alte Musik) und Prof. Peter Eötvös (Neue Musik) bereicherten seine künstlerische Ausbildung.

Richard Weitz war Mitglied und projektweise Solobratscher der Jungen Deutschen Philharmonie und, nach einem Zeitvertrag am Badischen Staatstheater Karlsruhe, 2001/02 Mitglied der Orchesterakademie der Bamberger Sinfoniker. Seit Mai 2003 ist er als Vorspieler bei den Niederrheinischen Sinfonikern in Mönchengladbach tätig.

CD- und Rundfunkaufnahmen, sowie Konzerttourneen im In- und Ausland mit Ensembles historischer Aufführungspraxis (Bachorchester Mainz, Freitagsakademie) und zeitgenössischer Musik (Ensemble Omega), den Heidelberger Sinfonikern und der Arcata Stuttgart runden sein vielseitiges musikalisches Profil ab.

 

Corinna Häckel, Kontrabass, studierte bei Prof. Günter Klaus an der Frankfurter Musikhochschule. 1997 erhielt sie dort beim Hochschulwettbewerb der "Lenzewsky-Stiftung" den 1. Preis, sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation des zeitgenössischen Werkes "Cadenza" von Teppo Hauta-Aho.

Internationale Meisterkurse bei Prof. Klaus Stoll, Prof. Wolfgang Güttler und Bogislaw Furtok erweiterten ihr musikalisches Spektrum.

Zu dieser Zeit war sie bereits Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und spielte aushilfsweise beim Frankfurter Opernorchester, dem RSO Frankfurt und der Radiophilharmonie des NDR in Hannover, bevor sie 1999 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert wurde.

Corinna Häckel konzertiert in verschiedenen kammermusikalischen Formationen und ist seit 2000 auch Mitglied im Bachorchester Mainz, das auf alten Instrumenten in historischer Aufführungspraxis musiziert.